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Berliner und Brandenburger Einrichtungen unterstützen das Directory of Open Access Books (DOAB)

(Quelle: FAK-Vorstand)

Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin, Charité – Universitätsmedizin Berlin, die Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) sowie die Universität Potsdam haben sich gemeinsam über das Friedrich-Althoff-Konsortium e.V. (FAK) als Mitglieder dem Directory of Open Access Books (DOAB) angeschlossen.

Das DOAB wird von den gemeinnützigen Organisationen OAPEN Foundation und OpenEdition getragen und ist eine wichtige zentrale Serviceplattform, welche die Auffindbarkeit und Sichtbarkeit von Open-Access-Monographien qualitätsgeprüfter Wissenschaftsverlage befördert.

Der Service sorgt u.a. für die effektive und weltweite Verbreitung der Daten in Datenbanken und Bibliothekskatalogen und ermöglicht dadurch Wissenschaftler*innen und Studierenden den einfachen und schnellen Zugang zu frei verfügbarer, wissenschaftlicher Information. Derzeit sind mehr als 16.000 Bücher und Buchkapitel aus 308 wissenschaftlichen Verlagen im Verzeichnis gelistet.

Für die Publikationsfonds zur Förderung von Open-Access-Monografien und -Sammelbänden der Berliner Universitäten stellt das DOAB zugleich ein wichtiges Element der Qualitätssicherung dar. Die nachhaltige Förderung zentraler Infrastrukturen und Services gehört zu den Voraussetzungen für die Transformation wissenschaftlicher Publikationen in den Open Access und ist somit ein wichtiger Baustein in der Realisierung der Berliner Open-Access-Strategie.

s.a. http://www.open-access-berlin.de/news//2019-06-17-Unterstuetzung-DOAB.html

HRK: Wiley und Projekt DEAL unterzeichnen Einigung

(nach idw)

Wiley gab am 15.01.2019 eine bundesweite Partnerschaftsvereinbarung mit dem Projekt DEAL bekannt, das fast 700 akademische Einrichtungen in Deutschland als Konsortium repräsentiert. Gegen eine jährliche Gebühr ermöglicht diese richtungsweisende geschlossene Dreijahresvereinbarung allen Projekt DEAL-Institutionen den Zugang zu den wissenschaftlichen Journals von Wiley zurück bis ins Jahr 1997. Forscher an Projekt DEAL-Institutionen können Artikel als „Open Access“ in Wiley Zeitschriften veröffentlichen.
Um die allgemeine Förderung der wissenschaftlichen Forschung zu unterstützen, starten Wiley und Projekt DEAL im Rahmen der Partnerschaft gemeinsam drei wichtige neue Initiativen:

  1. Ein neues Flaggschiff unter den Open-Access-Journals: Eine interdisziplinäre Zeitschrift wird führende Wissenschaftserkenntnisse aus der globalen Forschungsgemeinschaft veröffentlichen und als einzigartiges Forum für die Entwicklung neuer Open-Access-Publikationsmodelle dienen.
  2. Wiley und Projekt DEAL werden eine Gruppe zu Open-Science and Author Service Development einrichten, die sich auf die Innovation und Beschleunigung neuer Publikationskonzepte konzentriert.
  3. Die Partner werden ein neues jährliches Symposium für deutsche Nachwuchswissenschaftler ins Leben rufen, das zukunftsweisende Ideen für die Forschungskommunikation erarbeiten soll.

Um die Unterzeichnung des Projekt DEAL-Vertrags mit Wiley zu ermöglichen, gründete die Max-Planck-Gesellschaft als Mitglied der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen hinter dem Projekt DEAL-Konsortium die Max Planck Digital Library Services GmbH.

>>mehr: https://www.projekt-deal.de/

Humanoider Roboter assistiert ab sofort in der Hochschulbibliothek der TH Wildau

(nach idw)

Die Serviceangebote der Bibliothek der Technischen Hochschule Wildau erhalten durch weitere Automatisierung und Digitalisierung eine neue Qualitätsstufe. Ab dem 28. März 2018 bietet ein humanoider Roboter vom Typ „Pepper“ als Assistent standardisierte Bibliotheksführungen an und unterstützt Nutzerinnen und Nutzer.

„Pepper“ überwacht zum einen die Raumsituation (z.B. Akustik und Temperatur) und leitet gegebenenfalls Informationen zum gezielten Eingreifen weiter. Zum anderen kann er Besucherinnen und Besucher bei der selbstständigen Ausleihe durch direkte Interaktion unterstützen, über ein Touchscreen oder auch per Sprachverarbeitung.

In der Startphase wird der Roboter zunächst testweise täglich von 10 bis 12.30 Uhr im Einsatz sein. Dabei wird er von den Entwicklerteams „beobachtet“, um eventuell noch vorhandene Schwachstellen zu ermitteln und Erkenntnisse für die geplanten weiteren Ausbaustufen zu gewinnen. „Pepper“ soll zukünftig autonom mit den Nutzerinnen und Nutzern in mobile und informelle Aktion treten.

Dazu gehört auch ein Sicherheitskonzept, an dem gegenwärtig intensiv gearbeitet wird, um den neuen „Mitarbeiter“ auch in Zeiten einsetzen zu können, wenn kein Fachpersonal vor Ort ist – also außerhalb der regulären Öffnungszeiten. Dies soll perspektivisch den „Rund-um-die-Uhr“-Betrieb der Bibliothek unterstützen, der seit dem 19. März 2018 für Studierende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule angeboten wird.

Zum Thema:  Vortrag von Dr. Frank Seelinger beim BAK am 15.05.18, 17.30 Uhr

 

Digitale Hauptstadt – Neues Einstein-Zentrum „Digitale Zukunft“

(nach idw; Pressemitteilung Einstein-Stiftung)

Der Vorstand der Einstein Stiftung Berlin hat drei neue Einstein-Zentren bewilligt.
Das Einstein-Zentrum „Digitale Zukunft“ wird in einer deutschlandweit innovativen Public-Private-Partnership eine hochschulübergreifende und interdisziplinäre Forschungsumgebung für die Digitalisierung schaffen. Kreative Nachwuchswissenschaftler aus der ganzen Welt werden in Berlin Konzepte und Technologien in den Bereichen „digitale Industrie und Dienstleistungen“, „digitale Gesellschaft und Geisteswissenschaften“ sowie „digitale Gesundheit“ erforschen und entwickeln. An dem Zentrum sind alle Berliner Universitäten, die Charité-Universitätsmedizin sowie zahlreiche außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Hochschulen beteiligt. Die Technische Universität Berlin (TU) hat die Sprecherfunktion inne. Berlin bekommt dafür zahlreiche neue Professuren.

Daneben wurden ein Einstein-Zentrum im Bereich der Altertumswissenschaften sowie eines der Regenerativen Therapien bewilligt.

>>mehr: www.einsteinfoundation.de

 

Gipfelbloggerin des HPI interviewt Angela Merkel auf IT-Gipfel

(nach idw)

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich auf dem IT-Gipfel in Berlin für die Schaffung eines digitalen europäischen Markts ausgesprochen. In einem Exklusiv-Interview mit der studentischen Plattform http://www.it-gipfelblog.de des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) sagte sie: „Die Politik hat die Aufgabe, den richtigen Rahmen zu setzen und zum Beispiel das Data Mining, das Verarbeiten von Daten, zu ermöglichen sowie auch die entsprechenden Sicherheitsstandards zu liefern“.
Das geschehe am besten auf europäischer Ebene. Einen digitalen europäischer Markt zu schaffen sei“ wirklich vorrangig“, sagte die Kanzlerin und fügte hinzu: „Der Kommissar Günter Oettinger arbeitet daran.“

Merkel stellte die Digitalisierung als besondere Herausforderung der Unternehmen heraus: „Die deutsche Wirtschaft muss gucken, dass bin in den kleinsten Mittelständler hinein die Digitalisierung als Aufgabe für jeden verstanden wird, der ein Produkt anbietet.“

Exklusiv-Interview für IT-Gipfelblogger des Hasso-Plattner-Instituts (HPI): Bundeskanzlerin Angela Merkel HPI/K. Herschelmann

Exklusiv-Interview für IT-Gipfelblogger des Hasso-Plattner-Instituts (HPI): Bundeskanzlerin Angela Merkel
HPI/K. Herschelmann

Das Interview mit Merkel führte die aus Berlin stammende Informatikstudentin Helene Kolkmann (20). Sie ist Reporterin in der 25-köpfigen Studentengruppe des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts, das vom IT-Gipfel in der Arena Berlin live auf der Plattform www.it-gipfelblog.de berichtete.