Sicherung von Identität, Autorenschaft und Quellen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
im Januar 2020 stellte uns Jörg Rückriemen (Bundesdruckerei) eine zukunftsweisende Technologie vor, nämlich Blockchain. Unter dem Titel Identifikation und Verifizierung in der (wissenschaftlichen) Arbeit via Blockchain – brauchen wir das?” hatte er sich mit der Problematik von rechtsverbindlichen Transaktionen im Internet beschäftigt, bei denen es darauf ankommt, dass sich die Partner ausreichend und fälschungssicher ausweisen können. Im Fokus stand die Erstellung von authentifizierten rechnerlesbaren Zeugnissen, aber auch ein sicherer Zugriff zu Archiven, Forschungsdaten und Publikationen.
Wie sieht es 6 Jahre später aus?
- Die Blockchain hat sich nicht durchgesetzt.
- Die Betreuung der Forschungsdaten hat sich zu einer Standardaufgabe Wissenschaftlicher Bibliotheken entwickelt. Die Frage, wie die Forschungsdaten vor Zugriff Dritter geschützt werden, steht immer noch im Raum.
- Entwicklungen der KI bedrohen die Datensicherheit.
- Die Bundesdruckerei ist nicht der einzige Player, wenn es um Lösungen für die digitale Verwaltung von Identitäten geht, aber unser wichtigster Partner. Hier gibt es europaweite Projekte!
Um Sie mit den neuesten technischen Entwicklungen bekannt zu machen, möchten wir Sie herzlich zu folgendem Vortrag einladen:
Sicherung von Identität, Autorenschaft und Quellen
Markus Kreusch wird aus der Sicht des Innovationsbereichs der Bundesdruckerei uns die neuesten technischen Entwicklungen zur Sicherung von Identitäten vorstellen.
Wann: Donnerstag, 01. Oktober 2026
Uhrzeit: 18:00 – 20:00 Uhr
Ort: Hörsaal 14 der Universitätsbibliothek der TU Berlin, Fasanenstr. 88, 10623 Berlin
(R/S/U Zoologischer Garten)
Im Vortrag wird, anknüpfend an das Blockchain-Projekt für digitale Zeugnisse, die EUDI-Wallet thematisiert. Die Historie der Entwicklung dieser digitalen Brieftasche auf EU-Ebene wird vorgestellt und die Funktionen und Möglichkeiten sowie Detailinformationen zur Sicherheit werden erläutert. Der aktuelle Stand der Entwicklung wird betrachtet und in Form einer Demo wird die Nutzung an einem konkreten Beispiel veranschaulicht. Nach einem Blick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich „Digitaler Identitäten“, wie z. B. Post-Quanten-Verschlüsselung oder Alternative Biometrische Identifikationsverfahren (AuBi) schließt der Abend mit Raum für Diskussionen über die Technologie und deren Nutzung.
Im Anschluss möchten wir gerne mit Ihnen in dem italienischen Restaurant Latino in der Uhlandstraße 4 weiter diskutieren. Dort wird ab 20:30 Uhr ein Tisch reserviert sein. Bitte teilen Sie uns mit, ob Sie in das Lokal mitkommen.
Bitte melden Sie sich unbedingt für die Veranstaltung und den Restaurantbesuch per Mail unter
bak@ub.tu-berlin.de an.
Wir freuen uns auf Sie.
