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Projekt DEAL und SPRINGER NATURE vereinbaren Rahmen für weltweit umfangreichsten Open Access-Transformationsvertrag

(nach idw)

MPDL Services, im Auftrag von Projekt DEAL, und Springer Nature haben am 22.08.2019 in Berlin ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, das den Rahmen für die umfassendste Open Access-Vereinbarung weltweit definiert. Die finale Vereinbarung soll noch in diesem Jahr besiegelt werden. Das gemeinsame Engagement beider Parteien, sich für das Prinzip einer offenen Wissenschaft einzusetzen, hat diese Einigung möglich gemacht.

Die Vereinbarung wird allen Einrichtungen von Projekt DEAL (mehr als 700 öffentlich und privat geförderte wissenschaftliche Einrichtungen in Deutschland) die Teilnahme ermöglichen und somit den Zugang zu Springer Nature-Inhalten für die gesamte deutsche Forschungslandschaft substantiell dauerhaft verbessern.

Im Rahmen des finalen Vertrages werden pro Jahr voraussichtlich mehr als 13.000 Artikel deutscher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Open Access (OA) veröffentlicht werden. Diese Artikel werden somit ab Veröffentlichung weltweit frei verfügbar sein und die Sichtbarkeit und globale Nutzung der bei Springer Nature erscheinenden deutschen Forschungsergebnisse erhöhen.
Eckpunkte des Memorandum of Understanding mit Springer Nature

>>mehr: https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/

DFG-unterstütztes Open-Access-Projekt erprobt neue Publikationsmodelle

(nach idw)

Das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) und die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft beginnen die Umsetzung des gemeinsamen Projekts Innovatives Open Access im Bereich Small Sciences, das die Open-Access-Zeitschrift Internet Policy Review exemplarisch ausbauen wird. Das Projekt zielt darauf ab, Open-Access-Publikationen nachhaltig zu unterstützen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt das 18-monatige Projekt.

Folgende konkrete Maßnahmen werden im Rahmen des Projekts umgesetzt: Es geht um die Implementierung eines automatisierten Redaktionssystems sowie um die Verbesserung des Community Managements der Open-Access-Zeitschrift Internet Policy Review. Zusätzlich wird eine gebührenfreies Open-Access-Modell im Bereich kleine Fächer – wie zum Beispiel Medieninformatik oder Journalistik – nachhaltig etabliert. Im Rahmen des Projekts werden neue Publikationsmodelle evaluiert und weiterentwickelt. Anschließend werden die Ergebnisse in White Papers für die Öffentlichkeit zusammengefasst.
Das Projekt baut auf Vorarbeiten des seit 2012 vom HIIG veröffentlichten Internet Policy Review auf. Die Zeitschrift veröffentlicht unabhängig von einem Verlag, erhebt keine Publikationsgebühren und hat sich durch einen beschleunigtes und offenes Peer-Review-Verfahren einen Namen gemacht. „Des Weiteren erproben wir ständig neue Inhaltsformate, Organisationsformen, Techniken und Kooperationen mit der Fach- und Open-Access-Community“, sagt Frédéric Dubois, leitender Redakteur des Internet Policy Review. „Die Unterstützung der DFG bestätigt unsere qualitativ hochwertige Arbeit der letzten Jahre und ist ein entscheidender Anreiz unser Modell nachhaltig zu festigen und mit Interessierten zu teilen“, bekräftigt Dubois.

>>mehr: https://www.hiig.de/dfg-unterstuetztes-open-access-projekt-erprobt-neue-publikationsmodelle/

HWR Berlin unterzeichnet „Berliner Erklärung“

(nach idw)

Die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin) unterstützt die Open-Access-Strategie des Landes Berlin. Als Unterzeichnerin der „Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen“ gehört die HWR Berlin zu den Berliner Hochschulen, die sich nachdrücklich zu Open Access bekennen und das Prinzip anwenden.

Die Hochschule entwickelt derzeit Strukturen, um es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der HWR Berlin zu ermöglichen, Online-Publikationen und perspektivisch auch Forschungsdaten im Sinne des Open Access kostenfrei und öffentlich zur Verfügung zu stellen. In diesem Kontext konzipiert die Hochschule eine Unterstützung für Forschende der HWR Berlin bei der Zweitveröffentlichung und dem Publizieren in Open-Access-Zeitschriften und auf Open-Access-Plattformen.

Als erstes deutsches Bundesland präsentiert Berlin seit 2016 Zahlen zum Open-Access-Anteil der Forschungsarbeiten und -ergebnissen aus Universitäten und Hochschulen und ist mit der finanziellen Förderung von Open Access in den Hochschulen und Kultureinrichtungen sowie der Einrichtung eines Open-Access-Büros bundesweit Vorreiter für die Forcierung des freien Zugangs zu wissenschaftlichen Ergebnissen und zum kulturellen Erbe. Nach einer aktuellen Erhebung des Berliner Open-Access-Büros lag der Anteil der ohne Barrieren veröffentlichten wissenschaftlichen Publikationen von Berliner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an staatlichen Hochschulen im Jahr 2017 bei 38,5 Prozent. Bis 2020 soll dieser Prozentsatz auf 60 steigen.

>>mehr: https://www.hwr-berlin.de/hwr-berlin/serviceeinrichtungen/bibliotheken/open-access/

Open-Access-Anteil der Berliner Hochschulen steigt kräftig

(nach idw)

Der Anteil der über das Internet frei zugänglichen Artikel in Fachzeitschriften von Berliner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ist erneut deutlich gestiegen. Wie das Open-Access-Büro Berlin und ein Team verschiedener Hochschulen ermittelten, waren im Erhebungszeitraum von 2017 nahezu zwei Fünftel (38,5 Prozent) der von Forscherinnen und Forschern an Universitäten und Fachhochschulen des Landes Berlin veröffentlichten Artikel ohne Barrieren verfügbar. Der Anteil der „Open Access“ zugänglichen Artikel habe sich damit gegenüber dem Jahr 2016 um 7,3 Prozentpunkte erhöht.

Von den 38,5 Prozent entfielen im Jahr 2017 rund 18,7 Punkte auf Publikationen, die in Open-Access-Zeitschriften erschienen sind („Goldener Weg“), bei 13,4 Prozent handelte es sich um eine Parallelveröffentlichung im Open Access („Grüner Weg“), 6,4 Prozent wurde als Open-Access-Version in Closed-Access-Zeitschriften veröffentlicht (hybrider Weg). Damit ist das Land Berlin nach Einschätzung der Autorinnen und Autoren der Erhebung auf einem guten Weg, bis zum Jahr 2020 das selbstgesteckte Ziel eines Anteils von 60 Prozent bei den frei zugänglichen Artikeln zu erreichen: Festgeschrieben ist diese Quote in der „Open-Access-Strategie für Berlin“, die das Berliner Abgeordnetenhaus 2015 verabschiedete. Die Strategie soll dafür sorgen, dass mit Steuergeldern erzielte Forschungsergebnisse an öffentlichen Hochschulen nicht nur der Wissenschaft frei zur Verfügung stehen, sondern beispielsweise auch der Öffentlichkeit und Unternehmen und Verbänden.

Berlin präsentiert seit 2016 als erstes deutsches Bundesland Zahlen für den landesweiten Open-Access-Anteil und ist mit der finanziellen Förderung von Open Access in den Hochschulen und Kultureinrichtungen sowie der Einrichtung eines Open-Access-Büros bundesweit Vorreiter für den freien Zugang zu wissenschaftlichen Ergebnissen und dem kulturellen Erbe.

In die Analyse einbezogen wurden die neun publikationsstärksten Wissenschaftseinrichtungen des Landes Berlin.

Link zum Bericht: https://doi.org/10.14279/depositonce-7866

Wissen für alle – Leibniz-Gemeinschaft fördert Bücher im Open Access

(nach idw)

Die Leibniz-Gemeinschaft unterstützt als erste außeruniversitäre Forschungsorganisation in Deutschland das wissenschaftliche Buch mit einem Open-Access-Publikationsfonds. Geförderte Bücher sind somit ab Veröffentlichung sofort und kostenfrei für Forschung und Gesellschaft auf dem „goldenen“ Weg des Open Access elektronisch verfügbar.

Das Präsidium der Leibniz-Gemeinschaft hat einen entsprechenden Publikationsfonds bewilligt. Mit Beginn dieses Jahres werden für die Dauer von zwei Jahren Veröffentlichungen von wissenschaftlichen Monografien, Sammelwerken und darin enthaltenen Beiträgen im Open Access finanziell unterstützt. Im Sinne ihrer Open-Access-Policy fördert die Leibniz-Gemeinschaft zukunftsweisend den seit langem diskutierten und politisch geforderten Wandel der Publikationskultur des Buches. Bislang wurden beim Open-Access-Publizieren vorrangig Beiträge in Online-Zeitschriften finanziert. Nun wird eine Förderlücke geschlossen: Mit dem neuen Publikationsfonds für Monografien wird jetzt auch eine wissenschaftliche Kommunikationsform gefördert, in der Open Access bislang weniger verbreitet ist.

Der neue Fonds sieht eine Anschubfinanzierung für die Open-Access-Publikation von wissenschaftlichen Büchern vor. Die Mittel dafür werden aus dem Strategiefonds der Leibniz-Gemeinschaft zur Verfügung gestellt. Der Publikationsfonds richtet sich an alle 95 Leibniz-Institute und -Forschungsmuseen und trägt in besonderer Weise den in der Leibniz-Gemeinschaft vorhandenen, unterschiedlichen Wissenschaftstraditionen und Publikationskulturen Rechnung. Mit diesem Fonds werden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Leibniz-Gemeinschaft darin unterstützt, Open Access bei geplanten Buchveröffentlichungen zu erproben. Damit wird der freie Zugang zu wissenschaftlichem Wissen in einer Publikationsform ermöglicht, für die bislang meist noch dem Druck der Vorzug gegeben wird.
Die Kriterien für die Mittelvergabe wurden in Anlehnung an anerkannte Qualitätskriterien für Open-Access-Publikationen entwickelt.

Weitere Informationen zum Publikationsfonds für Open-Access-Monografien finden Sie unter http://www.leibniz-gemeinschaft.de/forschung/open-science/open-access-publikationsfonds/publikationsfonds-fuer-monografien/

Mehr zum Thema Open Access in der Leibniz-Gemeinschaft:
http://www.leibniz-gemeinschaft.de/forschung/open-science/open-access/

Europäisches Gipfeltreffen zu Open Access-Verhandlungen

(nach idw)

Ein hochrangiges Treffen zu anstehenden Open Access-Verhandlungen mit den großen Verlagen (Elsevier, SpringerNature, Wiley) fand am 03.05.2018 auf Einladung des Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Professor Dr. Horst Hippler, in Berlin statt. Anwesend war auch Robert-Jan Smits, seit kurzem Sonderbeauftragter der Europäischen Union für das Thema Open Access.

Hochschulleitungen, Förderorganisationen und Bibliotheksleitungen, die an den laufenden unabhängigen nationalen Verhandlungen beteiligt sind, tauschten ihre Erfahrungen aus. Sie diskutierten Strategien und konkretes Vorgehen, um den Übergang vom derzeitigen abonnement-basierten Publikationssystem auf ein vollständiges Open Access „Publish and Read“-Verfahren zu beschleunigen.

Die Teilnehmer verständigten sich, ihre Strategien abzustimmen und sich um größtmögliche Transparenz bezüglich Verfahren und Ergebnis ihrer Verhandlungen zu bemühen.

https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/europaeisches-gipfeltreffen-zu-open-access-verhandlungen-4360/

Bundesweites Qualitätssiegel für digitales wissenschaftliches Publizieren an der TH Wildau

(nach idw)

Als siebentes der von der Deutschen Initiative für Netzwerk e.V. (DINI) gelisteten 231 Repositorien und erstes im Land Brandenburg hat der „OPUS Online-Publikationsservice“ der Technischen Hochschule Wildau am 2. Februar 2018 das aktuelle, anspruchsvolle Gütesiegel „DINI-Zertifikat 2016 – Open-Access-Repositorien und -Publikationsdienste“ erhalten. Der Service der Hochschulbibliothek erhielt das anerkannte Qualitätssiegel dafür, dass er einen dauerhaften Zugriff, eine fachgerechte Erschließung und eine nachhaltige Archivierung aller Publikationen gewährleistet.

>>mehr: https://www.th-wildau.de/hochschule/aktuelles/neuigkeiten/detail/bundesweites-qualitaetssiegel-fuer-digitales-wissenschaftliches-publizieren-an-der-technischen-hochsc/

Open-Access-Publikationen aller TU9-Universitäten mit einem Klick

(nach idw)

TU9 ist die Allianz führender Technischer Universitäten in Deutschland: RWTH Aachen University, TU Berlin, TU Braunschweig, TU Darmstadt, TU Dresden, Leibniz Universität Hannover, Karlsruher Institut für Technologie, TU München, Universität Stuttgart.

Die TU9-Bibliotheken haben sich zusammengeschlossen und machen die Bestände ihrer Open-Access-Publikationen ab dem 1. Februar 2018 nunmehr gemeinsam über die TU9-Homepage mit nur einer Abfrage durchsuchbar (http://www.tu9.de/forschung).

Die in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Bielefeld und der Technischen Informationsbibliothek aufgebaute Infrastruktur liefert mit der Suchmaschine Base eine TU9-gefilterte Ergebnisliste. Mittels Filterfunktionen wie „Standort“ oder „Jahr“ wird die Suchmenge enger eingeschränkt. Die gefundene Publikation kann dann über den entsprechenden Link direkt ausgewählt werden.

>>mehr: http://www.tu9.de/presse/presse_7103.php

Helmholtz-Gemeinschaft verabschiedet Open-Access-Richtlinie

(nach idw)

Wissenschaftliche Publikationen, an denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Helmholtz-Gemeinschaft beteiligt sind, sollen der Allgemeinheit offen zur Verfügung stehen. Das sieht eine neue Open-Access-Richtlinie vor, die die Mitgliederversammlung der größten deutschen Forschungsgemeinschaft jetzt verabschiedet hat. Die Publikationen sollen demnach in den Naturwissenschaften spätestens nach sechs Monaten und in den Geistes- und Sozialwissenschaften spätestens nach zwölf Monaten kostenfrei zugänglich sein.
Mit der Richtlinie leistet die Helmholtz-Gemeinschaft einen konkreten Beitrag zur Umsetzung der gerade vorgestellten Open-Science-Strategie der G7-Wissenschaftsministerien und setzt auch die Verankerung von Open Science im Europäischen Forschungsraum engagiert um.

>>mehr:

Freie Universität verabschiedet Open-Access-Strategie

Quelle: Pressemitteilung der FU Nr. 014/2018 vom 23.01.2018

Die Freie Universität hat als erste Berliner Universität eine Open-Access-Strategie für den freien Zugang zu wissenschaftlichen Ergebnissen verabschiedet. Sie soll allen Universitätsangehörigen die Möglichkeit geben, das Open-Access-Publikationsmodell in ihrem Forschungsalltag zu verankern. Die angestrebte Regelung berücksichtigt auch die Publikationskulturen der einzelnen Fächer; sie gewährleistet, dass wissenschaftliche Standards eingehalten und eine hohe Qualität der Publikationen erreicht werden.

Die Strategie umfasst sechs Handlungsfelder. Dazu zählen Vorhaben des Präsidiums der Freien Universität, Open-Access-Kommunikation und Verbreitung, und eine Vernetzung der Akteurinnen und Akteure. Weitere Schritte sind der Ausbau der Dienstleistungen zum sogenannten Grünen Weg, also einer Open-Access-Zweitveröffentlichung, die Ausweitung von Aktivitäten im Bereich des sogenannten Goldenen Weges, also einer primären Open-Access-Publikation sowie begleitende Maßnahmen. Mit diesen Schritten sollen nachhaltige Strukturen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler geschaffen werden, um eine größtmögliche Verbreitung von Open Access bis zum Jahr 2020 und einen weitestgehend freien Zugang zu wissenschaftlichen Ergebnissen zu ermöglichen.

Die Strategie knüpft an die Open-Access-Strategie für Berlin aus dem Jahr 2015 an und zielt auf eine deutliche Erhöhung des Anteils der Open-Access-Zeitschriftenpublikationen bis 2020. Diese soll insbesondere durch eine Intensivierung der Informations- und Kommunikationsmaßnahmen erreicht werden, durch eine stärkere Vernetzung von Open-Access-Akteurinnen und –Akteuren, durch einen deutlichen Ausbau sowie durch kontinuierliche Weiterentwicklung vorhandener Open-Access-Infrastrukturen.

Weitere Informationen:

 

TU Berlin veröffentlicht Quellcode Ihres Repositoriums DepositOnce

(Quelle: Becker, Pascal-Nicolas via InetBib)

Das Repositorium der Technischen Universität Berlin (TU Berlin) „DepositOnce“ (https://depositonce.tu-berlin.de) basiert auf DSpace, derzeit in der Version 6.2. DSpace ist die weltweit am häufigsten eingesetzte Software zur Umsetzung von Open-Access-Repositorien. Die Universitätsbibliothek (UB) der TU Berlin verfolgt seit jeher das Ziel möglichst viele ihrer Entwicklungen in die jeweils nächste offizielle Version von DSpace zu integrieren und sich so aktiv an der Entwicklung von DSpace zu beteiligen. Dazu wird jede lokale Ergänzung und Änderung dahingehend geprüft, ob sich für eine Integration in die Hauptentwicklungslinie von DSpace eignet. In diesem Zuge sind z.B. die automatische Vergabe von DOIs über DataCite oder der HTML5-Upload der JSPUI von der UB der TU Berlin in DSpace eingebracht worden sowie zahlreiche Fehlerbehebungen und andere Verbesserungen.

Es gibt jedoch auch immer wieder Änderungen am Quellcode, die zu spezifisch erscheinen um sie in DSpace zu integrieren, oder deren Integration einen ungewöhnlich hohen Mehraufwand verursachen würden. Hierzu zählen zum Beispiel die Realisierung der Pflichtabgabe von Netzpublikationen über OAI-PMH an die Deutsche Nationabibliothek, die ausschließlich für DSpace-Installationen in Deutschland von Interesse ist und damit nicht für die internationalen Versionen von DSpace von Belang ist. Um auch diese Entwicklungen der Nachnutzung durch andere Institutionen zur Verfügung zu stellen hat die UB der TU Berlin den kompletten Quellcode ihrer Installation von DSpace nun auf Github im Sinne von Open Source veröffentlicht und unter die DSpace Source Code License gestellt, eine 3-Clause-BSD-Lizenz. Der Quellcode von DepositOnce steht unter https://www.github.com/tuub/DSpace bereit.

TU Berlin verabschiedet Open-Access-Policy

(nach idw)

Der Akademische Senat der TU Berlin hat auf seiner Sitzung am 6. Dezember 2017 die Open-Access-Policy der TU Berlin einstimmig verabschiedet. Damit bestärkt die Universität ihr Bekenntnis zum freien Zugang zu wissenschaftlichen Informationen und formuliert Empfehlungen für TU-Angehörige zum Open-Access-Publizieren. Bereits im August 2016 hatte die TU Berlin mit Unterzeichnung der „Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen“ Open Access als strategisches Ziel der Universität bestätigt. Ziel der Bemühungen ist es, wissenschaftliche Veröffentlichungen und Forschungsergebnisse weltweit und ohne Barrieren zugänglich zu machen.

Die Open-Access-Policy der TU Berlin knüpft an die 2015 verabschiedete Open-Access-Strategie des Landes Berlin an. Gegenstand der Policy sind acht Empfehlungen für TU-Angehörige und Selbstverpflichtungen der Universität.

mehr: http://www.tu-berlin.de/?191164
http://www.ub.tu-berlin.de/oa/

TU: Streit um teure Wissenschaftsjournale

(Quelle: Tagesspiegel, 20.02.17)

Der leitende Direktor der Universitätsbibliothek der Technischen Universität Berlin (TU) sorgt sich um die Gewährleistung der Versorgung mit Literatur und Datenbanken für Studierende und Wissenschaftler.

Lange schon reicht der Etat nicht mehr aus. Gedruckte Bücher schaffen es nur noch selten auf den Bestellzettel. Das hat nicht nur damit zu tun, dass die TU ihren Schwerpunkt bei Neuanschaffungen seit Jahren auf elektronische Publikationen legt. Schuld an den Budgetproblemen sind vor allem die Fachjournale, die die TU wie jede andere Universität über ein Subskriptionsmodell bestellen muss. Ein Großteil stammt aus drei Verlagshäusern: Elsevier, Springer Nature und Wiley. Viele dieser Journale werden Jahr um Jahr teurer. „Das Problem ist, dass die Verlage die Universitäten erpressen, um ihre exorbitanten Preissteigerungen durchzusetzen“.

TU-Präsident Christian Thomsen  erwägt, den Vertrag mit Elsevier zu Ende 2017 zu kündigen. Mittlerweile würden die Ausgaben für die drei Verlage bereits rund 60 Prozent des Erwerbsbudgets der Bibliotheken binden.

Der Druck aus Berlin kommt nicht zufällig just zu diesem Zeitpunkt. Bisher verhandelte in Deutschland mehr oder weniger jede Forschungsinstitution separat mit den Großverlagen. Das sollte sich 2016 ändern. Die Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen, vertreten durch die Hochschulrektorenkonferenz (HRK), wollte bundesweit gültige Lizenzen aushandeln – also einen Rahmenvertrag für alle. Die Verhandlungen übernahm eine eigens gegründete Gruppe mit dem schönen Namen „Project Deal“. Dahinter stehen rund 600 deutsche Forschungseinrichtungen. 60 davon wollen die Lizenz sofort für sich in Anspruch nehmen. Die weiteren 540 Institutionen haben ebenfalls Interesse, den „Deal“-Vertrag, wenn er zustande kommt, zu übernehmen. Seit Sommer wurde verhandelt, bisher ohne Einigung.

>>mehr: http://www.tagelsspiegel.de
begleitender Blogeintrag:
https://blogs.ub.tu-berlin.de/openaccess/2017/02/open-access-deal-elsevier/

Maßstäbe für offene Wissenschaft – Neue Open-Access-Policy der Leibniz-Gemeinschaft

(nach idw)

Die Leibniz-Gemeinschaft hat eine neue Leibniz-Open-Access-Policy 2016-2020 verabschiedet. Damit löst sie die „Leitlinie zu Open Access in der Leibniz-Gemeinschaft“ aus dem Jahr 2007 ab.

Die Leibniz-Gemeinschaft setzt sich dafür ein, Open Access also den offenen Zugang zu qualitätsgesicherten wissenschaftlichen Publikationen zum Standard zu machen. Mit Instrumenten wie einem Open-Access-Publikationsfonds und ihrem Online-Repositorium „LeibnizOpen“ (www.leibnizopen.de) unterstützt sie den erforderlichen Transformationsprozess in den Leibniz-Einrichtungen.  Mit ihrer neuen Open-Access-Policy legt die Leibniz-Gemeinschaft nun die strategischen Grundsätze für ihr Engagement offen und beschreibt zahlreiche Maßnahmen, die Open Access nach innen und außen stärken werden. So sollen vor allem die bereits bestehenden Open-Access-Publikationsmöglichkeiten noch konsequenter genutzt werden. Außerdem will sich die Leibniz-Gemeinschaft aktiv an den Verhandlungen von Verträgen mit Wissenschaftsverlagen beteiligen und so an der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle mitarbeiten, um den Übergang vom Subskriptions- hin zum Open-Access-Modell zu befördern.

Weitere Informationen zu Open Access in der Leibniz-Gemeinschaft:
http://www.leibniz-gemeinschaft.de/infrastrukturen/open-access/

Internationale Open Access Woche 24. – 30.10.2016

(nach Mitteilungen von KOBV und UB der TU)

Vom 24. bis 30. Oktober 2016 findet die diesjährige Internationale Open Access Week unter dem Motto „Open in Action“ statt. Auch die TU Berlin beteiligt sich daran.
Die Universitätsbibliothek ist der Motor der Open-Access-Aktivitäten der TU. Sie stellt eine moderne Infrastruktur zur Verfügung und unterbreitet Beratungsangebote rund um das Thema Open Access:

  • Beratung zum Open-Access-Publizieren und zu Creative-Commons-Lizenzen,
  • Workshops zu den Themen Urheberrecht, Open Access und freie Lizenzen,
  • Veröffentlichen von Open-Access-Publikationen von TU-Angehörigen im Universitätsverlag,
  • Prüfung der rechtlichen Voraussetzungen für Open-Access-Zweitveröffentlichungen und Einstellen der Texte auf dem institutionellen Repositorium der TU DepositOnce,
  • Bereitstellung der Zeitschriftenplattform für die Herausgabe von Open Access-Zeitschriften.

Vom 24. bis 28. Oktober wird täglich eine Sonderausgabe des KOBV-Newsletter zur internationalen Open-Access-Woche erscheinen, in der  einzelne Aspekte zum Open Access jeweils näher beleuchtet werden.

Den Newsletter können  wie immer auf der KOBV-Homepage heruntergeladen werden.
In der ersten Ausgabe stand  das übergreifende Thema „Open Access Transformation“ im Mittelpunkt:
http://www.kobv.de/wp-content/uploads/2016/10/OpenAccess_Newsletter_No1.pdf

Alle Sonderausgaben werden im Archiv des KOBV-Newsletter auf der KOBV-Homepage sukzessive zum Download bereitgestellt.
http://www.kobv.de/publikationen_newsletter.html

Bundesforschungsministerium startet Open Access-Strategie

(nach idw)

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) startete am 20.09.2016 eine umfassende Open Access-Strategie. Die neuen Maßnahmen sollen dazu beitragen, dass Open Access sich als Standardmodell des wissenschaftlichen Publizierens in Deutschland etabliert.
Eine zentrale Maßnahme der neuen BMBF-Strategie ist die Einführung einer Open Access-Klausel für alle durch das BMBF geförderten Projekte. Wissenschaftliche Artikel aus vom BMBF geförderten Projekten sollen entweder gleich unter einem Open Access-Modell publiziert oder nach Ablauf einer Embargofrist in einen geeigneten Dokumentenserver eingestellt werden können. Die Forscherinnen und Forscher bleiben dabei frei in ihrer Wahl, ob und in welcher Zeitschrift sie veröffentlichen wollen. Die Bundesregierung hat die rechtliche Grundlage hierzu bereits zum Januar 2014 mit der Einführung des unabdingbaren Zweitverwertungsrechts für Autorinnen und Autoren wissenschaftlicher Beiträge geschaffen.

Außerdem wird das BMBF die Länder, Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit einer Nationalen Kompetenz- und Vernetzungsstelle beim Ausbau ihrer Open Access-Aktivitäten unterstützen. Zudem fördert das BMBF in einem Wettbewerb innovative Ideen, die helfen, die neuen Publikationsformate an den Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu verankern. Gemeinsam mit der Wissenschaft wird das BMBF das Thema Open Access kontinuierlich weiterentwickeln.

>>mehr:

TU Berlin unterzeichnet Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen

(nach Medieninformationen der TU Berlin)

Die TUB bekennt sich zu Open Access und den Zielen der „Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen“. Der Präsident Prof. Dr. Christian Thomsen hat die Erklärung unterzeichnet.

Die Berliner Erklärung postuliert den offenen Zugang zu wissenschaftlicher Information, wobei „Information“ Textpublikationen ebenso umfasst wie Forschungsdaten, Bilder und multimediale Objekte. Sie fordert neben dem kostenfreien Zugang zu diesen Inhalten auch deren umfassende Nachnutzbarkeit.

Die Universitätsbibliothek ist die zentrale Servicestelle für TU-Angehörige, die Beratung und Unterstützung beim Open-Access-Publizieren wünschen. Jürgen Christof, Leiter der Universitätsbibliothek, bestätigt diese Rolle: „Die Universitätsbibliothek unterstützt bei allen Fragen zu digitalem Publizieren, Dies gilt für Publikationen ebenso wie für Forschungsdaten. Open Access ist ein rasant wachsendes Aufgabenfeld für uns.“ Angesiedelt an der Universitätsbibliothek ist der Universitätsverlag der TU Berlin, der Open-Access-Verlag, der Monographien, Sammel- und Tagungsbände sowie Open-Access-Zeitschriften verlegerisch professionell betreut. Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Thema Forschungsdaten ist das Servicezentrum Forschungsdaten und -publikationen (SZF), ein gemeinsamer Service von tubIT, der Abteilung V – Forschung und der Universitätsbibliothek. Die Universitätsbibliothek ist zudem verantwortlich für den Betrieb der zentralen Publikationsplattform DepositOnce sowie umfangreiche Serviceangebote von der Unterstützung für Zweitveröffentlichungen, über Open-Access-Workshops oder Beratung bis hin zu freien Lizenzen. Und die engagiert sich auch auf landespolitischer Ebene an der Ausgestaltung der Open-Access-Strategie des Landes Berlin, die durch den Berliner Senat im vergangenen Jahr verabschiedet wurde.

Architekturmuseum der TU Berlin treibt Open Access voran

(nach idw)

Nachdem das Architekturmuseum der TU Berlin bereits Anfang des Jahrtausends als eines der ersten Museen weltweit begonnen hatte, seine gesamten Bestände bildlich zu digitalisieren und online zu stellen, geht es nun – wiederum mit als Erste – den nächsten Schritt: Es gibt große Teile der digitalen Daten unter der Creative Commons Public Domain Mark für die Öffentlichkeit, die wissenschaftliche und die private Nutzung frei.

Mehr als 70 000 Werke aus der Sammlung des TU-Architekturmuseums – Gemälde, Zeichnungen, Drucke, Fotografien und Artefakte aller Art –können ab sofort als Bilddaten in hoher Qualität zur gemeinfreien Verwendung heruntergeladen werden. Für die Werke gilt ab sofort die Creative Commons Public Domain Mark. Auch die begleitenden Forschungsergebnisse werden zur vielfältigen Verwendung freigegeben.

>>mehr: https://blogs.ub.tu-berlin.de/openaccess/2016/06/nehmen-und-geben/

 

Helmholtz-Gemeinschaft verabschiedet Open-Access-Richtlinie

(nach idw)

Wissenschaftliche Publikationen, an denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Helmholtz-Gemeinschaft beteiligt sind, sollen der Allgemeinheit offen zur Verfügung stehen. Das sieht eine neue Open-Access-Richtlinie vor, die die Mitgliederversammlung der größten deutschen Forschungsgemeinschaft jetzt verabschiedet hat. Die Publikationen sollen demnach in den Naturwissenschaften spätestens nach sechs Monaten und in den Geistes- und Sozialwissenschaften spätestens nach zwölf Monaten kostenfrei zugänglich sein.
Mit der Richtlinie leistet die Helmholtz-Gemeinschaft einen konkreten Beitrag zur Umsetzung der gerade vorgestellten Open-Science-Strategie der G7-Wissenschaftsministerien und setzt auch die Verankerung von Open Science im Europäischen Forschungsraum engagiert um.
Seit 2005 unterstützt das eigens gegründete „Helmholtz Open Science Koordinationsbüro“ die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Gemeinschaft bei der Umsetzung von Open Science. Diese machen ihre Veröffentlichungen in vielen Helmholtz-Zentren unter anderem auf öffentlich zugänglichen Dokumentenservern, so genannten Repositorien, kostenfrei zugänglich und publizieren verstärkt in Open-Access-Zeitschriften.
„Die jetzt verabschiedete übergreifende Open-Access-Richtlinie bietet allen 18 Helmholtz-Zentren einen klaren und verlässlichen Handlungsrahmen für die Transformation wissenschaftlicher Ergebnisse hin zu Open Access“, sagt Helmholtz-Präsident Wiestler.

>>mehr: http://oa.helmholtz.de/open-science-in-der-helmholtz-gemeinschaft/open-access-richtlinien/open-access-richtlinie-der-helmholtz-gemeinschaft-2016.html

Neue Initiative zur Stärkung von Open Access

(nach idw)

http://oa2020.org/

Eine wachsende Zahl von Forschungsorganisationen ist bestrebt, im Rahmen einer internationalen Initiative die Mehrheit der heute per Subskription erscheinenden wissenschaftlichen Fachzeitschriften auf das Publizieren per Open Access (OA) umzustellen. Das ist das Ergebnis der 12. Berlin Open Access Conference, die im Dezember 2015 von der Max-Planck-Gesellschaft ausgerichtet wurde. Eine entsprechende Absichtserklärung, die am 23.03.2016 veröffentlicht und bereits von 30 Unterzeichnern angenommen wurde, lädt alle beteiligten Akteure ein, an einem raschen, effizienten Übergang zu Gunsten der Wissenschaft und der Gesellschaft mitzuwirken.

Zu den ersten Unterzeichnern zählen der österreichische Wissenschaftsfonds FWF, die niederländische Forschungsorganisation NWO, der spanische Wissenschaftsrat (CSIC) sowie die European University Association, die mehr als 800 Hochschulen und 36 nationale Rektorenkonferenzen in 47 europäischen Ländern vertritt. Aus Deutschland haben sich die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Hochschulrektorenkonferenz, die Fraunhofer-Gesellschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft, die Leibniz-Gemeinschaft und die Max-Planck-Gesellschaft sowie die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Alexander von Humboldt-Stiftung angeschlossen.

Gemeinsam wollen die akademischen Organisationen die „umfassende Einführung eines offenen, onlinegestützten Zugangs zu wissenschaftlichen Forschungsartikeln sowie deren weitestgehend uneingeschränkte Nutzung und Wiederverwendung voranbringen“. Gemäß der „Expression of Interest“ (EoI) besteht das Ziel darin, „einen Großteil der heutigen wissenschaftlichen Fachzeitschriften vom Subskriptionsmodell auf OA-Publishing umzustellen”. Dieser Wandel soll erreicht werden, indem die „Mittel, die aktuell für Abonnements von Subskriptionszeitschriften genutzt werden, zur Finanzierung nachhaltiger OA-Geschäftsmodelle eingesetzt werden”. Gleichzeitig sind sich die Unterzeichner einig, dass „weiterhin neue und verbesserte Formen des OA-Publizierens unterstützt werden sollen”.

FU: Aufbau eines Repositoriums für die Geschlechterforschung

(nach idw)

Im Januar 2016 hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft Mittel für den Aufbau eines elektronischen Speicherorts für die Publikationen der Geschlechterforschung bewilligt. Ziel des Projekts ist die Schaffung eines Open-Access-Repositoriums für die Geschlechterforschung auf der Grundlage bestehender Technologien. Dieser Speicherort soll eine Plattform für freies Publizieren in einem wissenschaftlichen Feld schaffen, in das disziplinäre, inter- und transdiziplinäre Forschungs- und Veröffentlichungsverfahren hineinwirken.
Die Einrichtung des Repositoriums ist ein Schritt auf dem Weg zu einer an Open Access, dem offenen Zugang zu wissenschaftlichen Informationen, orientierten Publikationspraxis in der Geschlechterforschung.

Beteiligt sind:

Leibniz fördert Open-Access-Publikationen

(nach idw)

Die Leibniz-Gemeinschaft fördert den freien Zugang zu Forschungsergebnissen über das Internet. Sie hat einen Open-Access-Publikationsfonds eingerichtet, der ihren mehr als 9.200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern das Publizieren in Open-Access-Zeitschriften erleichtert. Die Leibniz-Gemeinschaft will damit den nationalen und internationalen Transformationsprozess beschleunigen helfen, durch den der offene Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen zum Standard gemacht werden soll.

Der Leibniz-Publikationsfonds sieht eine Startfinanzierung aus dem Strategiefonds des Präsidiums vor. Er soll helfen, den Open-Access-Anteil an wissenschaftlichen Publikationen zu erhöhen und weitere Erfahrungen mit dessen Finanzierung zu sammeln. Angesprochen sind alle Mitglieder der national 88 Leibniz-Institute und Forschungsmuseen. Zudem ermöglicht das neue Instrument eine transparente und gebündelte Dokumentation der Zahlungsströme. Auf dieser Grundlage soll ein Modell für einen dauerhaften Leibniz-Publikationsfonds entwickelt werden. Die Umsetzung erfolgt durch die drei zentralen Fachbibliotheken der Leibniz-Gemeinschaft.

 

Relaunch von LeibnizOpen, dem zentralen Open-Access-Portal der Leibniz-Gemeinschaft

(nach passwordonline; gesis-news)

LeibnizOpen, der zentrale Zugang zu fast 25.000 Open-Access-Publikationen aus 65 Leibniz-Instituten, wurde grundlegend überarbeitet: www.leibnizopen.de

Was ist neu?

  • Umstellung auf eine moderne und entwicklungsfähige Technologie, die steigenden Publikations- und Nutzungszahlen gewachsen ist (Open-Source-Software DSpace)
  • Verbesserung der Suche nach Publikationen durch Umstellung auf eine indexbasierte Suche mit umfassenden Filtermöglichkeiten (Discovery)
  • Neues Layout, eng angelehnt an das Corporate Design der Leibniz-Gemeinschaft
  • Wichtige Hintergrund-Prozesse, wie das Einspielen neuer Publikationen, funktionieren jetzt automatisch.
  • Publikationen in LeibnizOpen werden jetzt auch bei Google Scholar gemeldet.

>>mehr:
http://www.gesis.org/gesis-news/article/relaunch-von-leibnizopen/
http://www.leibnizopen.de/ueber-leibnizopen/


Standpunktpapier zur „Open-Access-Strategie für Berlin“ veröffentlicht

(Mitteilung von D. Schobert, UB der TUB)

VertreterInnen des Berliner Open Access-Netzwerks haben in der vergangenen Woche ein Standpunktpapier veröffentlicht, in dem die im OA-Netzwerk diskutierten Aspekte aus Sicht des Kern-Organisationsteams der Veranstaltung „Open-Access-Strategie für Berlin“ vom 13.10.2014 aufgegriffen wurden, um sie in eine zukünftige Berliner Open-Access-Strategie einfließen zu lassen:

Christoph Bruch, Maxi Kindling, Katja Mruck, Dagmar Schobert, Michaela Voigt:

„Open-Access-Strategie für Berlin: wissenschaftliche Publikationen für jedermann zugänglich und nutzbar machen : Nachbereitung einer Veranstaltung und Desiderata“

Am 10.6.2015 wird die von der Senatsverwaltung Bildung, Jugend und Wissenschaft eingesetzte Arbeitsgruppe „Open Access-Strategie für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Publikationen an Berliner Wissenschaftsinstitutionen“ erneut tagen. Diskussionsgrundlage ist ein unter Leitung von Prof. Martin Grötschel (ZIB, BBAW, TU) entstandener erster Entwurf für eine Berliner Open Access-Strategie.