Quelle: Drucksache 19/26789 des Deutschen Bundestages

Im Rahmen des 13. Kulturpolitischen Spitzengesprächs 2020 haben sich Bund, Länder und kommunale Spitzenverbände am 14. Oktober 2020 auf eine „3 Wege-Strategie“ verständigt (vgl. https://www.auswaertiges-amt.de/blob/2410744/7afeff51d23f50d76679a98502801c61/190412-stm-m-3-wege-strategie-data.pdf. Die „3 Wege-Strategie“ soll dabei das Handlungsfeld 1 (Transparenz und Dokumentation) der „Ersten Eckpunkte zum Umgang mit Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten“ vom 13. März 2019 umsetzen. Kurzfristig wollen Bund, Länder und Kommunen demzufolge einen zentralen Zugang „zu bereits gegenwärtig digital veröffentlichtem Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten“ in der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) schaffen (ebd., S. 2). Mittel- bis langfristig ist eine „digitale Grunderfassung und Veröffentlichung des noch unveröffentlichten Sammlungsgutes aus kolonialen Kontexten“ geplant; hierbei sollen einheitliche Standards genutzt werden. Langfristig S. 2). Mittel- bis langfristig ist eine „digitale Grunderfassung und Veröffentlichung des noch unveröffentlichten Sammlungsgutes aus kolonialen Kontexten“ geplant; hierbei sollen einheitliche Standards genutzt werden. Langfristig soll das „zentrale Datenrepositorium“ durch weitere Datensätze und „gemeinsam mit Herkunftsstaaten und Herkunftsgesellschaften sowie der Diaspora in
Deutschland erarbeiteter Standards“ ergänzt werden (ebd.). Alle drei Wege sollen „gleichrangig und gleichzeitig“ beginnen und auf das langfristige Ziel „größtmögliche Transparenz“ zulaufen.

>> mehr: Drucksache 19/26789 (bundestag.de)