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Neue „Vernetzungs- und Kompetenzstelle zu Open Access in Brandenburg“ (VuK)

(nach idw)

Startschuss für die neue ‘Vernetzungs- und Kompetenzstelle zu Open Access in Brandenburg‘: Sie unterstützt ab sofort die Hochschulen des Landes bei der Entwicklung des freien, digitalen Zugangs zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen.
Hier können sich Hochschul-Akteure gezielt zu finanziellen, rechtlichen oder organisatorischen Fragen der Umstellung auf Open Access beraten lassen.

Die Einrichtung der ‘Vernetzungs- und Kompetenzstelle zu Open Access in Brandenburg‘ ist eine der wesentlichen Maßnahmen der Open Access-Strategie des Landes. Zu ihren Aufgaben zählt unter anderem, brandenburgische Open Access-Aktivitäten sichtbar zu machen, Akteure zu beraten und zu vernetzen sowie einen Publikationsfonds für Open-Access-Monographien aufzubauen. Das Wissenschaftsministerium finanziert die an der Fachhochschule Potsdam angesiedelte Stelle und den Publikationsfonds mit jährlich 300.000 Euro.

Die Open Access-Strategie des Landes Brandenburg wurde von einer Projektgruppe unter der Leitung von Prof. Ellen Euler von der Fachhochschule Potsdam entwickelt. Die Strategie beschreibt, wie Open Access ausgebaut und der Wandel im wissenschaftlichen Publikationsbereich erfolgreich gestaltet werden kann. An der Erarbeitung waren in einem partizipativen Prozess neben den brandenburgischen Hochschulen auch außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und kulturelle Institutionen sowie externe Expert*innen beteiligt.

>> mehr: Startschuss Open Access | Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (brandenburg.de)

Brandenburgisches Hauptarchiv im Open Access

Quelle: Berliner Zeitung, 08.02.2021

Das Brandenburgische Hauptarchiv macht seine Publikationen kostenfrei digital zugänglich. Mehr als 70 Bände stehen im Open Access zum Herunterladen bereit, zunächst die Grundlagenwerke der landesgeschichtlichen Forschung. Weitere Bände folgen. Bereits verfügbar: die Traditionsreihe „Veröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs“ und die mit der Historischen Kommission zu Berlin herausgegebene Schriftenreihe „Bibliothek der Brandenburgischen und Preußischen Geschichte“.

 

Landeshauptarchiv Potsdam stellt 8.000 Urkunden hochauflösend ins Netz

Quelle: Brandenburgisches Landeshauptarchiv Potsdam

Das Brandenburgische Landeshauptarchiv (BLHA) hat m 25.08.2020 rund 8.000 Urkunden aus seinen ältesten Beständen online veröffentlicht. Es handelt sich dabei um insgesamt 51.300 Scans in der Archivdatenbank, die es ermöglichen, auch kleinste Details der Urkunden und ihrer Siegel zu erkennen. Weitere Urkunden sollen in den nächsten Monaten folgen.

Das Brandenburgische Landeshauptarchiv (BLHA) hat heute rund 8.000 Urkunden aus seinen ältesten Beständen online veröffentlicht. Es handelt sich dabei um insgesamt 51.300 Scans in der Archivdatenbank, die es ermöglichen, auch kleinste Details der Urkunden und ihrer Siegel zu erkennen. Weitere Urkunden sollen in den nächsten Monaten folgen.

Die Urkunden geben Auskunft zur Gründung und frühen Geschichte zahlreicher brandenburgischer Burgen, Städte und Klöster. Die älteste Urkunde stammt aus dem Jahr 1160, ausgestellt von Albrecht dem Bären. Darin schenkt der erste Markgraf von Brandenburg dem Johanniterorden eine Liegenschaft in Werben an der Elbe. Eine der jüngsten Urkunden ist ein prunkvolles Grafendiplom für Dietrich Ernst Otto Albrecht von der Schulenburg aus dem Jahr 1790.

>> mehr: https://blha.brandenburg.de/index.php/2020/08/25/das-landeshauptarchiv-stellt-8-000-urkunden-hochaufloesend-ins-netz/

Auftaktworkshop: Auf dem Weg zur Forschungsdatenstrategie für Brandenburg

(Quelle: http://www.fh-potsdam.de)

Forschungsprozesse zu digitalisieren und Daten aus öffentlich geförderter Forschung menschen- und maschinenlesbar zugänglich zu machen, stellen die Wissenschaft vor große Herausforderungen. Brandenburg möchte die wissenschaftlichen Einrichtungen des Landes, insbesondere die Hochschulen, dabei mit einer Forschungsdatenstrategie unterstützen. Daran arbeiten die Universitätsbibliothek der Universität Potsdam und der Fachbereich Informationswissenschaften der Fachhochschule Potsdam gemeinsam in dem vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) geförderten Projekt „Forschungsdatenmanagement in Brandenburg: Technologien, Kompetenzen, Rahmenbedingungen“ (FDM-BB). Am 21. Februar gibt es bei einem Auftaktworkshop im Bildungsforum eine erste Gelegenheit zum Austausch über den Fortschritt des Projekts.
Die Veranstaltung rückt u. a. das Forschungsdatenmanagement anderer Bundesländer in den Blick, um zu prüfen, inwieweit deren Organisationsmodelle sich für Brandenburgs Wissenschaftslandschaft eignen. Hierfür konnten Vertreterinnen und Vertreter der Landesinitiativen Hessische Forschungsdatenstrategie (HeFDI), Digitale Hochschule NRW (DH-NRW) und des Thüringer Kompetenznetzwerkes Forschungsdatenmanagement (TKFDM) für Impulsbeiträge zur einrichtungsübergreifenden Vernetzung und landesweiten Förderung im Forschungsdatenmanagement gewonnen werden.

Förderprogramm „Digitalisierung des kulturellen Erbes 2020“ in Brandenburg

(nach idw)

Der 3. Informationstag Brandenburg.digital wurde vom Arbeitskreis Brandenburg.digital in Zusammenarbeit mit der Koordinierungsstelle Brandenburg-Digital und der FH Potsdam vorbereitet. Schwerpunkt war das Thema „Kooperationen“. Der Informationstag soll 2-jährlich einen aktuellen Einblick in die Digitalisierungsprojekte und Online-Angebote im Bereich „Kulturelles Erbe“ der Archive, Bibliotheken, Museen, Gedenkstätten, Denkmalpflege und Forschungseinrichtungen im Land Brandenburg geben.
Wissenschafts- und Kulturstaatssekretärin Ulrike Gutheil kündigte hier  das Förderprogramm „Digitalisierung des kulturellen Erbes 2020“ an.
Im Rahmen dieses Förderprogramms  werden im kommenden Jahr 100.000 Euro bereitgestellt. Bis zum 15. November 2019 können sich Einrichtungen wie etwa Archive, Bibliotheken, Museen, Denkmalpflege-Vereine, Gedenkstätten oder Forschungseinrichtungen, die kulturelles Erbe bewahren und ihre Bestände digitalisieren wollen, bewerben. Voraussetzungen für die Förderung sind unter anderem der Brandenburg-Bezug, der kulturhistorische Wert, die Kooperation möglichst mehrerer Einrichtungen, die Erbringung eines Eigenanteils sowie die Beratung durch die ‘Koordinierungsstelle Brandenburg-digital‘. Eine Jury prüft die Anträge.

>> mehr: https://www.fh-potsdam.de/informieren/aktuelles/news-detailansicht/artikel/3-informationstag-brandenburgdigital-an-der-fachhochschule-potsdam/