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Datum/Zeit
Date(s) - 27/03/2019
15:00 - 17:30

Veranstaltungsort
Deutschen Dienststelle (WASt)

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Die Deutsche Dienststelle (WASt) ist die wichtigste Institution für die Suche nach einem ehemaligen Wehrmachtsangehörigen, egal ob diese vermisst, gefallen oder aus dem Krieg heimgekehrt sind. Auch für eine Ermittlung der militärischen Laufbahn, für den Nachweis von Kriegsgefangenschaft, bei der Suche nach Kriegsgräbern oder von so genannten „Kriegskindern“ nach dem leiblichen Vater kann man hier Hilfe erhalten.
Die Deutsche Dienststelle (WASt) verwaltet in ihren Bürodienstgebäuden mit rund 16.400 qm Nutzfläche etwa 4.300 t auf ca. 75 km Akten und Karteimaterialien. Darunter befinden sich die Zentralkartei mit ca. 18 Millionen Karteikarten über Angehörige der ehemaligen deutschen Wehrmacht und anderer militärischer und militärähnlicher Verbände, 5 Millionen Wehrstammbücher, 150 Millionen Verlustmeldungen der Einheiten und Sanitätsformationen, 100 Millionen namentliche Veränderungsmeldungen (Heer, Luftwaffe) in den Erkennungsmarkenverzeichnissen, 15 Millionen Meldungen über deutsche Kriegsgefangene, 1,6 Millionen Marinepersonalakten, 4,5 Millionen Gräberkarteikarten und vieles mehr.
Inzwischen übernimmt die Deutsche Dienststelle (WASt) aber auch immer Aufgaben im Bereich historischer Forschungen. Das erhalten gebliebene Original-Wehrmachtschriftgut bildet im Zusammenhang mit der zur Verfügung stehenden Kriegsliteratur eine fast unerschöpfliche Quelle des Wissens unter anderem für Militär-Historiker, Geschichtsschreiber und Buchautoren, aber auch für  Forschungsprojektgruppen an Universitäten.
Die Deutsche Dienststelle (WASt) setzt ihre Tätigkeit seit dem 01.01.2019 als „Abteilung PA (Personenbezogene Auskünfte zum Ersten und Zweiten Weltkrieg)“ im Bundesarchiv fort.

Anmeldung: Bitte melden Sie sich unbedingt telefonisch (030-755 183 66) oder per Mail (bak[at]ub.tu-berlin.de) an. Aus Platzgründen können nur 15 Personen an dieser Führung teilnehmen.